In unserer Wegwerfgesellschaft denken wir meist gar nicht mehr darüber nach, wenn wir Lebensmittel in die Tonne werfen. Sei es, weil ein Produkt verdorben ist, weil wir es im Kühlschrank vergessen haben, oder weil zuviel gekocht wurde - den Rest schaben wir gedankenlos in den Mülleimer.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Lebensmittel Sie innerhalb eines Jahres wegwerfen, während in Afrika Kinder an Hunger leiden?
Nun können Sie leider nicht Ihre übrig gebliebenen Lebensmittel nach Afrika senden, aber machen Sie doch einfach Folgendes:
Stellen Sie ein Sparschwein in die Küche und stecken Sie jedes Mal, wenn Sie Lebensmittel wegwerfen, einen Euro hinein. Sie werden feststellen, wie oft Sie etwas wegwerfen und von alleine mehr darauf achten, dass Lebensmittel nicht verschwendet werden. Und wenn das Sparschwein voll ist, haben Sie eine Spende für Kinder in Afrika gesammelt, die mit Ihrer Hilfe keinen Hunger leiden müssen.
Pro Namibia e.V. – Wir denken weiter www.pro-namibia.de
Es ist noch gar nicht so lange her, seit ich das letzte Mal unseren Müttern und Kindern in Okahandja Lebensmittel, Kleidung und manches andere gebracht habe. Wir sind stets telefonisch miteinander in Kontakt, so dass ich über die neuen Entwicklungen und auch Nöte informiert bin.
Dass der Holzmarkt in Okahandja letztes Jahr abbrannte, hat noch heute Nachwirkungen, denn längst nicht alle Stände konnten inzwischen wieder aufgebaut werden. Also haben wir eine ganze Reihe von Aktionen durchgeführt, um Spenden zu sammeln, und waren bisher sehr erfolgreich damit.
Der kleine Verein Pro Namibia e.V. und seine Mitlieder haben manchen Bücherverkauf gestartet und für unsere Familien gesammelt, einige Privatspender helfen gerne mit, und mehrere Zeitungsberichte in Deutschland und Namibia erbrachten ebenso Spenden, die wir nun bald einsetzen können, indem ich wie Anfang des Jahres erneut mit den Männern des Holzmarktes ein großes Gebäude für 10 Stände errichten kann.
10 Verkaufsstände = 10 Familien können hier ihre Schnitzereinen und Schmuck verkaufen = rund 100 Menschen sind versorgt.
Immer wieder lassen wir uns etwas Neues einfallen, um mehr helfen zu können.
Und so habe ich ein Internetportal ins Leben gerufen, das Aktivitäten in und um Swakopmund und Walvis Bay vermittelt. Das hervorragende Webdesign hat Dietmar End entwickelt. Herzlichen Dank, Dietmar für die vielen Arbeitsstunden und super Ideen!
Der größte Teil des Erlöses aus diesem Internetportal geht an Pro Namibia e.V. – und wieder kommen wir ein Stückchen weiter, um unsere Familien in den Armenvierteln zu versorgen.
Der Hintergrund zu dieser Internetseite ist folgender:
In Namibia machen jedes Jahr mehr als eine Million Deutsche Urlaub, und die meisten von ihnen kommen auch ans Meer, nach Swakopmund.
Nun haben wir hier weit mehr zu bieten als „nur“ das Meer, die berühmte Namib Wüste und die höchsten Dünen der Welt gleich um die Ecke.
Hier kann man Bootsfahrten unternehmen, bei denen mal Delfine, Pelikane, Wale und Seehunde sieht. Man kann mit einem Quadbike oder Sandboard die Dünen erobern und mit dem Ballon oder Kleinflugzeug über die endlose Wüste und das Meer fliegen.
Angeln und Kanufahren, Wüstentouren und Entdeckungsreisen, Fallschirmspringen, historische Stadtführungen und was immer man sich auch vorstellen mag – in Swakopmund ist fast alles möglich.
Die meisten Urlauber haben entsprechend ihre Schwierigkeiten, den richtigen Anbieter für Aktivitäten zu finden. Daher habe ich dieses neue Webportal entwickelt, auf dem man sich informieren und buchen kann – und dabei Gutes tut:
www.namibia-aktiv.com
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau
In Ländern wie Namibia stehen alleinerziehende Mütter besonders großen Problemen gegenüber, da es keine staatliche Unterstützung gibt.
Sie müssen sich selbst helfen und gemeinsam versuchen, Wege aus der Armut zu finden, um ihren Kindern eine kostenintensive Schulausbildung zu gewährleisten.
Viele dieser Mütter haben selbst keine oder nur eine geringe Schulausbildung erhalten und finden entsprechend keine oder nur sehr schlecht bezahlte Jobs.
Wir unterstützen alleinerziehende Mütter und ihre Kinder, soweit es möglich ist, und helfen ihnen in Form von Lebensmittel- und Kleiderspenden, der Bezahlung von Schulgebühren und dem Aufbau einer kleinen Selbständigkeit.
Zur aktuellen Situation und unserem Einsatz vor Ort berichtete die Allgemeine Zeitung Namibia in ihrer Ausgabe vom 12. August:
http://www.az.com.na/soziales/lobby-fr-alleinerziehende-mtter.132338.php
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau
Lachende Kindergesichter und vor Freude strahlende Mütter – bei unserer Spendenaktion im Juni konnten wir erneut unseren Familien in Okahandja jede Menge Lebensmittel bringen.
Jede Familie erhielt große Packungen Reis, Brotmehl, Maismehl, Salz, Zucker, Tee, Kochöl, Weißbrot, Zahnpasta, Seife sowie Pausensnacks für die Schul- und Kindergartenkinder.
Zudem hat die Farm Okondura einen Eimer Marmelade und einen Sack Kürbisse gespendet. Herzlichen Dank Martina und Gerd Liedtke!
Mehrere Kartons Kleiderspenden konnten wir ebenfalls verteilen, und alle waren einfach nur glücklich.
Diesmal hatte ich bei der großen Spendenaktion helfende Hände, nämlich die von Matthias und Peter aus Deutschland, die ihren Wagen zur Verfügung stellten, in dem wir zwar mit all den Sachen für unsere Familien von Swakopmund aus wie die Ölsardinen eingequetscht saßen, aber dafür hatten wir auf der Rückfahrt am späten Abend reichlich Platz, um unsere Füße auszustrecken. Nachdem wir morgens um 8 Uhr in Swakopmund gestartet waren, kamen wir genau abends um 20 Uhr wieder zu Hause an.
Zwölf Stunden unterwegs, davon sechs Stunden durch die Wüste, die sich für unsere Familien in Okahandja und auch für uns sehr gelohnt haben, denn ihre Freude war für uns der schönste Dank.
Einen ganz besonderen Dank an Matthias und Peter!
Allen Spendern sei herzlich gedankt, besonders dem Verein Pro Namibia e.V., seinem Vorstand und seinen Mitgliedern, die diese Spendenaktion für Mütter und Kinder in Not möglich gemacht hat.
Fotos der Spendenaktion können Sie auf meiner Facebook-Seite ersehen:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.240125522682308.74276.100000545873051
Derzeit sammeln wir für die Errichtung eines weiteren Gebäudes auf dem im September letzten Jahres abgebrannten Holzmarktes in Okahandja. Es soll möglichst die gleiche Größe haben wie dasjenige, das wir Anfang des Jahres gebaut haben, um wiederum zehn Familien die Möglichkeit zu geben, sich durch ihre Marktstände selbst zu ernähren.
Wir haben bisher 900 Euro zusammen, 1500 Euro benötigen wir für das geplante Holzgebäude. Wer helfen möchte, den Menschen in Okahandja zu helfen, dem sei ganz herzlich gedankt.
Gerne stehe ich jederzeit für weitere Fragen und Informationen zur Verfügung.
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau
Dort geht’s künftig weiter:
www.charityblognamibia.wordpress.com
und dort findet ihr natürlich auch alle meine früheren Beiträge!
Fünf Jahre lang haben Kirsten Mennenga und ich nun diesen Blog geführt und euch und Ihnen von Namibia erzählt.
Nach Kirstens Tod im April dieses Jahres soll nun leider der Verein „Successity bewegt e.V.“ aufgelöst werden.
Dies wird mich allerdings nicht davon abhalten, weiterhin unseren Familien in Not zu helfen und beim Wiederaufbau des Künstler-Holzmarktes in Okahandja aktiv zu bleiben.
Mein großer Dank gilt Gaby Barg und einer ganzen Reihe von Moderatoren, die bei Successity aktiv waren, denn sie haben einen neuen Hilfsverein gegründet: Pro Namibia e.V.
Pro Namibia e.V. ist als Gemeinnütziger Verein in Deutschland registriert und setzt sich ab sofort für unsere Familien n Namibia ein.
Da ich nicht weiß, wie lange diese Blog-Adresse noch aktiv ist, bitte ich euch, eure RSS-Einstellungen auf meinen neuen Blog zu ändern. Diesen findet ihr ab sofort hier:
www.charityblognamibia.wordpress.com
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau