Die Lesung von Gaby Barg “Benefiz mit Witz” in Deutschland war ein voller Erfolg!
Dank der großen Zeitungsanzeige, die Barbara Hahn vom Toyota Autohaus Kulmbach zu unserer großen Freude geschaltet hatte und eines Radio-Interviews mit Gaby Barg, das am Veranstaltungstag mehrfach ausgestrahlt wurde, kamen trotz des plötzlichen Wintereinbruchs rund 70 Gäste, die sich von Barbara Hahn und ihren fleißigen Helferinnen vom Ladies Circle Kulmbach in ihrem Autohaus in einem wunderschön geschmückten Ambiente mit Prosecco und warmen Häppchen verwöhnen ließen. Barbara Hahn hatte wirklich keine Kosten und Mühe gescheut, diesen Abend für alle so angenehm wie nur möglich zu gestalten!
Entsprechend wohlgestimmt und aufmerksam nahmen die Gäste Gaby Bargs Vortrag über meine Arbeit und unsere derzeit aktuellen Projekte “Mützen für Afrika” und “Soforthilfe Okahandja” auf - und waren geradezu fasziniert von dem Gedanken, dass ihre Spenden nicht auf irgendwelchen Spendenkonten “zwischengeparkt” oder womöglich für irgendwelchen Verwaltungskosten verwendet würden, sondern schon am nächsten Tag ohne Abzüge per Überweisung auf das namibische Spendenkonto von Successity bewegt e. V. gehen würden, so dass ich schon am kommenden Wochenende unsere Mütter und Kinder in Okahandja mit einer neuen Hilfslieferung Lebensmittel, Medikamente etc. versorgen kann.
Helle Begeisterung löste Gaby Barg, die für diesen Abend zugunsten der Kinder und Mütter von Okahandja auf ihr Lesungshonorar von 200,00 Euro verzichtete, mit ihren witzigen Leseproben aus ihren Büchern “Aber ich hör dir doch zu! 66 schlechte Angewohnheiten der Männer” und “Schuhtick? Ich doch nicht! Die 3 1/2 nicht ganz so guten Angewohnheiten der Frauen” aus und schaffte so genau die richtige, losgelöste Stimmung für den Losverkauf der Tombola …
300 Tombolapreise hatten sie und Barbara Hahn vom Toyota Autohaus in Kulmbach aus einer spontanen Idee heraus noch rasch organisiert, die sie für 1,00 Euro das Stück an die Gäste verkauften. Als Hauptpreis hatten sie zwei signierte Bücher von Gaby Barg ausgelobt, die örtliche Druckerei “Franken-Grafik und Druck” spendete 20 Kochbücher, und Barbara Hahn opferte fast all ihre Werbepräsente, um die Tombola mit attraktiven Preisen zu versehen. Tolle Preise und eine tolle Spendenaktion überzeugten die Gäste - nach einer halben Stunde waren die Lose ausverkauft!
Mit dem Erlös aus der Tombola, dem Lesungshonorar von Gaby Barg, den an diesem Abend noch gesammelten Geldspenden und dem einen Euro, den Gaby Barg für jedes an diesem Abend verkaufte Buch spendete, brachte dieser Abend sage und schreibe
eine Spende von 650,00 Euro
für die Mütter und Kinder von Okahandja!
Und dieses Geld kommt nun wirklich völlig ungekürzt hier bei mir an, denn Gaby hat es sogar noch geschafft, die Kulmbacher Bank zu überreden, die Überweisungsgebühr von rund 20 Euro zu spenden. :o)
DANKE, GABY BARG UND ALLEN SPENDERN !!!
Am gestrigen Dienstag, 6. Oktober, habe ich mit meinem 37 Jahre alten Benz die ersten Lebensmittel zu den vom Großbrand betroffenen Familien in Okahandja gebracht. Es war nicht viel, was ich mit den bisher gesammelten Spendengeldern kaufen konnte, aber das war auch - hoffentlich - nur der Anfang unserer Soforthilfe-Aktion!
Natürlich war die Freude über die Nahrungsmittel bei den Müttern und auch bei den Kindern riesengroß, aber ich vergesse bei all der Dankbarkeit trotzdem keinen Augenblick, dass die mit meinem bis unters Dach vollgepackten alten Mercedes herangeschafften Lebensmittel nur ein Tropfen auf dem heißen Stein waren. Noch immer droht akute Hungersnot, vor allem dann, wenn wir es nicht schaffen, Soforthilfe zu leisten - Soforthilfe im wahrsten Sinne des Wortes: binnen kürzester Zeit und direkt vor Ort bei den Notleidenden ankommend.

Nur ein paar verkohlte Skulpturen blieben vom weltberühmten Holzmarkt in Okahandja übrig, der für viele Familien die einzige Einnahmequelle war.

Um weiter helfen zu können und den Holzmarkt nach und nach wieder aufzubauen, sind wir also dringend auf Ihre Spenden angewiesen, und ich betone noch einmal ganz ausdrücklich: Bei uns gibt es keinerlei Verwaltungsgebühren oder Personalkosten, all unsere Helfer engagieren sich genau wie ich ausschließlich ehrenamtlich - wirklich JEDER gespendete Cent kommt direkt bei den Menschen in Not an!
Was wir außerdem dringend brauchen, sind Menschen, die andere Menschen auf die lebensbedrohliche Situation für die Mütter und Kinder von Okahandja und auf unsere Soforthilfe-Aktion aufmerksam machen und zum Mitmachen motivieren - über Netzwerke wie Twitter, Facebook und Xing, aber auch im Bekannten- und Freundeskreis. Je mehr Multiplikatoren wir haben, desto größer ist die Chance, die dringend benötigten Spender und Sponsoren für die Notleidenden von Okahandja zu finden …
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie dabei wären!
Herzlichst,
Ihr und eure
Konny von Schmettau
Existenzgrundlage von Familien vernichtet! Hilfe wird dringend benötigt! JETZT!

Der bekannte Künstlerholzmarkt in Okahandja, Namibia ist am Samstag, 24.September, kom- plett abgebrannt! Der Markt war die einzige Einkommens-Quelle für Hunderte von Menschen.
All die Mütter und Kinder, die wir mit unserem kleinen Hilfsfonds unterstützen, stehen verzweifelt vor dem Nichts.

Silvia, eine Ovambo-Frau, die seit Jahren meine Helferin in Okahandja ist, rief mich Am Samstag Morgen (25. September) völlig verzweifelt an. Sie haben kein Einkommen mehr, alle Dinge von ihrem kleinen Ständen sind verbrannt, sie konnten nicht ein einziges Teil retten. Wie sollen die Mütter, die hier gearbeitet haben, nun ihre Kinder ernähren?
Staatliche Hilfe gibt es sicher nicht auf die Schnelle, wenn überhaupt. Ich werde so schnell als möglich nach Okahandja fahren, um ihnen Lebensmittel zu bringen. Bitte helfen Sie uns, diese Familien in größter Not zu unterstützen!

(Fotos: Niël Terblanché
www.republikein.com.na)
Unser Spendenkonto in Namibia:
Successity moves e.V.
Bank Windhoek, Swakopmund Branch
Account no. 2000213700,
Branch no. 481772
Swift: BWLINANX
Für jede noch so kleine Spende sind wir Ihnen dankbar, denn nur mit Ihrer Hilfe können wir den Familien in Not schnell und unbürokratisch helfen! Wir garantieren Ihnen, dass jeder gespendete Cent genau dahin geht, wo er gebraucht wird - zu den Menschen in Not. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten, denn unsere komplette Organisation und alle unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich!
Herzliche Grüße
Konny von Schmettau
Wie das verheerende Feuer auf dem Holzmarkt in Okahandja entstand, hat sich inzwischen aufgeklärt. Klar ist auch, dass wir helfen müssen!
Die namibische Presse berichtet:
http://www.az.com.na/lokales/holzmarkt-vllig-abgebrannt.114278.php
http://www.republikein.com.na/politiek-en-nasionale/algemeen/vuur-verwoes-wreldbekende-kerwersmark.114277.php
http://www.tournamibia.net/content/okahandja-woodcarvers-market-reduced-ashes?utm_source=TourNamibia&utm_medium=twitter
http://www.newera.com.na/article.php?articleid=13232
Es ist einfach nur furchtbar! Unzählige Menschen haben ihre Existenzgrundlage verloren und benötigen dringend unsere Hilfe. Ich fahre Ende der Woche nach Okahandja, um unseren Familien Lebensmittel und andere benötigte Dinge zu bringen.
Bitte helfen Sie uns helfen!
Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin wieder da!
Eine lange Zeit ist vergangen, seit ich mich an dieser Stelle gemeldet habe. Das lag aber nicht daran, dass ich untätig gewesen wäre, sondern daran, dass ich in vier Ländern Afrikas unterwegs war und auf meinem Weg viele Menschen in Not getroffen habe. Durch Namibia, Botswana, Sambia und Malawi führte meine Reise, in Malawi habe ich ein Jahr lang gearbeitet. Die Internetverbindung in diesem kleinen Land am großen Malawi-See war nur sporadisch vorhanden, aber jetzt bin ich nach Namibia zurückgekehrt und freue mich darauf, Ihnen wieder regelmäßig über unsere Charity-Aktionen zu berichten!

Das Leben der Menschen Malawis ist noch sehr in Jahrhunderte alten Traditionen verhaftet. Eine Infrastruktur, wie wir sie in Europa gewohnt sind, ist nicht vorhanden. Die Versorgung mit Wasser und Strom gibt es nur in den größeren Städten und an Orten, die sich dem Tourismus geöffnet haben. In den meisten Dörfern existieren solche Errungenschaften der modernen Welt und Technik schlichtweg noch nicht. Ebensowenig sind Telefon- oder Internetverbindungen für die ländliche Bevölkerung vorhanden.
Die Schulausbildung ist entsprechend dürftig und sexuelle Aufklärung ein absolutes Tabu. Nicht nur junge Menschen haben absolut keine Ahnung von Verhütung, Familienplanung geschweige denn von der Gefahr der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten oder AIDS bzw. dem HIV-Virus. In Gesprächen mit Frauen oder Männern selbst mittleren Alters habe ich immer wieder festgestellt, dass der Ablauf des weiblichen Zyklus völlig unbekannt ist!

Ein Beispiel: In Malawi gratulierte ich einem 50-jährigen Mitarbeiter zur Geburt seines gesunden Sohnes. Freudestrahlend berichtete er mir, dass es sich um sein neuntes Kind handelt! „Nun musst du aber aufhören“, sagte ich freundlich, „das wird deiner Frau doch viel zuviel, noch weitere Babys zu bekommen, und ihr wollt doch auch all eure Kinder gesund erhalten und zu Schule schicken!“ Völlig schockiert schaute er mich an und rief: „Aber ich kann doch nicht aufhören, mit meiner Frau zu schlafen! Wir sind doch noch jung!“ Worauf ich ihm antwortete: „Du sollst doch nicht aufhören, mit deiner Frau zu schlafen, sondern nur damit, weitere Babys zu machen!“ – Und so begann ich am Malawi-See eine regelrechte Aufklärungskampagne zur Familienplanung …

Die wenigsten Familien in ländlichen Gebieten haben die finanziellen Mittel, ihre Kinder in eine Schule zu schicken, die meisten Eltern haben selbst nie eine Schule von innen gesehen. Entsprechend bleibt das Bildungs- und Aufklärungsniveau so, wie es vor Jahrhunderten war. Umso wichtiger waren einfach gehaltene Anleitungen, die nun von denen, die ich geschult habe, an ihre Mitmenschen weitergegeben werden. Inzwischen haben sich mehrere internationale Organisationen dieses Problems angenommen und führen Aufklärungskampagnen zur AIDS-Verhütung durch.
Nach einer langen Reise, die mich mit meinem 37 Jahre alten Mercedes 280 E den 3.000 km weiten Weg vom Malawi-See zurück in meine Wahlheimat Swakopmund führte, lebe und arbeite ich nun wieder in Namibia und helfe hier weiterhin „meinen“ Müttern und Kindern in Not.
Alle haben sich riesig gefreut, dass ich zurückgekehrt bin - und ich habe mich darüber gefreut, dass unser Engagement schon Früchte getragen hat, denn die Kinder konnten auch weiterhin die Schule besuchen.
Jetzt, da ich wieder da bin, starten auch unsere direkten und konkreten Hilfsaktionen erneut – mit Kleidung, Lebensmitteln und natürlich Schulgeldern und all den vielen kleinen und großen Dingen, die man für das tägliche Leben benötigt.
Damit wir die nachhaltige Aufklärungsarbeit zu den Themen AIDS, Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften vorantreiben können, stecke ich derzeit über beide Ohren in den Vorbereitungen für ein ganz großes Charity-Event in Swakopmund. Gemeinsam mit Successity, meinen namibischen und meinen deutschen Teams organisieren wir für die Aktion “Mützen für Afrika” ein großartiges Benefiz-Konzert mit bekannten Künstlern wie Ees und Gazza, in dessen Rahmen den Kindern und Jugendlichen jeweils eine Mütze mit einem Kondom überreicht werden soll.
Unter dem Motto dieses Events „So wie eine Mütze euren Kopf vor Sommerhitze und Winterkälte schützt, schützt euch ein Kondom vor Geschlechtskrankheiten, AIDS und ungewollter Schwangerschaft“ führen wir derzeit landesweit Aktionen und Aufklärungskampagnen durch.
Solch ebenso große wie großartige Charity-Aktionen brauchen natürlich Ihre Unterstützung - sei es finanziell durch eine Spende, ein Sponsoring oder eine Mitgliedschaft in unserem internationalen Verein “Successity bewegt e. V.” oder ideell durch tatkräftige Hilfe in unseren Teams in Deutschland und Namibia oder durch wertvolle Kontakte zu weiteren potentiellen Unterstützern und Sponsoren.
Helfen Sie mit, indem Sie unsere Arbeit im Rahmen Ihrer Möglichkeiten unterstützen - mit einer Spende, einem Sponsoring oder einer Mitgliedschaft in unserem Charity-Verein “Successity bewegt e. V.”, durch die Sie mit einem kleinen Beitrag von gerade mal 2,50 Euro pro Monat zu einem wichtigen Unterstützer unserer Charity-Projekte werden.
Helfen Sie mit - und freuen Sie sich mit uns über jedes einzelne Menschenleben, das wir gemeinsam retten!
Herzliche Grüße aus Swakopmund, Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau
Hier geht’s zu unserer offiziellen Charity-Seite:
http://namibia.successity.de/