Am gestrigen Dienstag, 6. Oktober, habe ich mit meinem 37 Jahre alten Benz die ersten Lebensmittel zu den vom Großbrand betroffenen Familien in Okahandja gebracht. Es war nicht viel, was ich mit den bisher gesammelten Spendengeldern kaufen konnte, aber das war auch - hoffentlich - nur der Anfang unserer Soforthilfe-Aktion!
Natürlich war die Freude über die Nahrungsmittel bei den Müttern und auch bei den Kindern riesengroß, aber ich vergesse bei all der Dankbarkeit trotzdem keinen Augenblick, dass die mit meinem bis unters Dach vollgepackten alten Mercedes herangeschafften Lebensmittel nur ein Tropfen auf dem heißen Stein waren. Noch immer droht akute Hungersnot, vor allem dann, wenn wir es nicht schaffen, Soforthilfe zu leisten - Soforthilfe im wahrsten Sinne des Wortes: binnen kürzester Zeit und direkt vor Ort bei den Notleidenden ankommend.

Nur ein paar verkohlte Skulpturen blieben vom weltberühmten Holzmarkt in Okahandja übrig, der für viele Familien die einzige Einnahmequelle war.

Um weiter helfen zu können und den Holzmarkt nach und nach wieder aufzubauen, sind wir also dringend auf Ihre Spenden angewiesen, und ich betone noch einmal ganz ausdrücklich: Bei uns gibt es keinerlei Verwaltungsgebühren oder Personalkosten, all unsere Helfer engagieren sich genau wie ich ausschließlich ehrenamtlich - wirklich JEDER gespendete Cent kommt direkt bei den Menschen in Not an!
Was wir außerdem dringend brauchen, sind Menschen, die andere Menschen auf die lebensbedrohliche Situation für die Mütter und Kinder von Okahandja und auf unsere Soforthilfe-Aktion aufmerksam machen und zum Mitmachen motivieren - über Netzwerke wie Twitter, Facebook und Xing, aber auch im Bekannten- und Freundeskreis. Je mehr Multiplikatoren wir haben, desto größer ist die Chance, die dringend benötigten Spender und Sponsoren für die Notleidenden von Okahandja zu finden …
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie dabei wären!
Herzlichst,
Ihr und eure
Konny von Schmettau


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