Das Namibia-Tagebuch von Konny v. Schmettau
Spenden und Recherche im DRC Armenviertel
Heute Mittag war ich mit einem jungen Praktikanten, Christian aus Heidelberg, in der DRC, um Spenden zu übergeben: Ich habe eine Spende erhalten und dafür Schulmaterialien eingekauft. Die Kinder und Jugendlichen haben sich riesig gefreut!

Wir haben lange Gespräche mit den Jugendlichen und einigen Eltern geführt, um herauszufinden, was die Menschen dort wirklich benötigen. Dies sind in erster Linie grundlegende Dinge wie Kleidung, Schuhe, Lebensmittel sowie Gebühren für Kinder-
garten und Schule.
Die wenigsten Menschen in der DRC haben Arbeit, sie leben in ärmlichen Hütten und haben wenig Perspektiven. Aber sie sind freundlich, herzlich, höflich, aufgeschlossen – und voller Ideen!

Ein junger Vater hat z.B. den Wunsch, ein kleines Kino aufzu- bauen, „um die Kinder von der Straße zu holen“. Mit kindge- rechten Filmen und Comics, gewaltfreien, schönen Inhalten.
Einige der Frauen können sehr gut nähen, es fehlt ihnen aber das Geld für Stoffe und Garn.
Viele Kinder wollen lernen, aber ihre Eltern können die Schulgebühren nicht aufbringen.
Alleinerziehende Mütter sind die Regel, die meisten Männer kümmern sich nicht um ihre Kinder und lassen sie in Not und Armut allein bei ihren Müttern. Hier müssen wir unbedingt helfen.

Für unsere Aktion „Mützen für Afrika“ zur Aufklärung von AIDS sind inzwischen rund 3.000 Mützen bei Dr. Kirsten Mennenga in Minden angekommen. Auch andere Sachspenden wie Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien sind ganz herzlich willkommen.
Aber wir haben ein großes Problem: Wie bekommen wir die Spenden von Deutschland nach Namibia? Wir suchen dringend eine Spedition, die bereit ist, zumindest ab und zu einige Spenden-Kartons im Container nach Namibia mit zu nehmen. Kennen Sie Speditionen? Oder Geschäftsleute, die ihre Container nicht immer voll haben, so dass wir ab und zu etwas dazu packen könnten? Wir sind für jeden Tipp und jede Unterstützung sehr dankbar!
Unser gemeinnütziger Verein „Successity bewegt e.V.“ verfügt noch über keine nennenswerten Spenden. Überdies möchten wir Spenden lieber denjenigen geben, die sie benötigen und möglichst keine Versandkosten damit finanzieren. Wir hoffen sehr, dass sich eine Spedition bereit findet, uns zu unterstützen.
Kommenden Samstag treffe ich mich wieder mit den jungen Leuten und Eltern in der DRC. Ich habe alle, die sich beteiligen möchten und Projektideen haben, gebeten, diese aufzuschreiben, so dass wir herausfinden, wo der Bedarf liegt. Diese Ideen und Wünsche möchte ich in unsere Projektplanung aufnehmen, so dass wir wirklich dort helfen, wo es am Wichtigsten und Nötigsten ist.
Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen die DRC-Bewohner haben, das nächste Treffen wird sicher sehr spannend! Vor allem haben wir auf diesem Wege die Möglichkeit, gemeinsam mit ihnen etwas aufzubauen. An der Basis. Ich freue mich riesig darauf.
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau
1500 Hauben, Kapperln und Hüte aus Österreich
Liebe Successities, liebe Leser,
Reinhard Eberl aus Kapfenberg in der Steiermark wollte etwas Sinnvolles machen und stieß beim Stöbern im Netz auf unsere Aktion. „Als ich von der Mützenaktion las, war ich sofort begeistert! Mit einfachen Mitteln etwas bewegen und jeder kann sich daran beteiligen. Das war genau das, wonach ich gesucht hatte!“
Bei über 35 Stellen wie z.B. den örtlichen Hauptschulen, dem Gymnasium, bei der Forst- und Kindergärtnerinnenschule im benachbarten Bruck fragte er nach Mützen und organisierte 3 Sammelstellen in Kapfenberg und Umgebung. Ein Artikel über seine Sammelaktion im obersteirischen Blatt „Woche“ bewirkte schließlich, dass die Sammlung von Hauben und Kapperln so richtig in Fahrt kam!

Auf diese Weise gelang es Reinhard Eberl in nur knapp 5 Wochen 1500 Mützen zu sammeln. Selbst auf der Fahrt nach Deutschland (im Westerwald sollte die Übergabe der Mützen an Successity stattfinden), legte er noch mehrere Stopps ein, um noch weitere Kopfbedeckungen für den guten Zweck zu sammeln.

Ich muss sagen, dass ich überwältigt war, als ich diese Berge von Mützen und Basecaps sah! Dass sich jemand für unsere Sache und „unsere Kinder“ so viel Mühe gegeben hatte, freut mich ungemein. Nachdem Reinhard Eberl, sein Schwager Hans Baier und meine Tochter Feline alle Kisten ins Haus getragen hatten und wir ein Teil der Kisten für ein Foto positioniert hatten, wurde uns erst einmal bewusst, wie viel 1500 Mützen sind!

Gemeinsam mit den bereits gesammelten Mützen sind nun seit Beginn der Aktion rund 2500 Mützen gesammelt worden und wir hoffen, dass wir es bis Weihnachten auf rund 3000 Mützen geschafft haben!
Aber zunächst möchten wir uns bei einigen Mützen - Spendern und Helfern aus Österreich exemplarisch bedanken. Dazu gehören unter anderen:
- die Hauptschulen Schinitz, Kirchplatz Bruck und Sankt Michael
- das Gymnasium Kapfenberg
- die Spender für die Sammelstellen Bürgerservice Kapfenberg, Baumax Oberaich und ECE Steiermärkische Sparkassen
- Apparatebau Schweißtechnik Diemlach
- Familie Bökelberger (Bad Mitterndorf)
- bei Herrn Hans Baier, der geholfen hat, die Fuhre Mützen in den Westerwald zu transportieren!
… und last but not least bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Reinhard Eberl selbst, der mit so viel Energie und Enagagement die Sammelaktion in Österreich voran getrieben hat!
Es grüßen Sie alle ganz herzlich
Kirsten Mennenga, Konny von Schmettau und das ganze Successity-Team!
1001 Mützen für Menschen in Not
Unser Aufruf und unsere Presseaktionen, „Mützen für Afrika“ zu sammeln, hat inzwischen weltweit Aufmerksamkeit erregt. Weltweit? Ja, tatsächlich beteiligen sich Menschen in Europa, Asien, Australien, USA und Afrika an unserer Aktion, wir sind völlig überwältig! Das virtuelle Team des Netzwerks Successity.de macht es möglich, dass wir Kinder und Jugendliche in Namibia aktiv auf die Gefahren von AIDS aufmerksam machen können. Auch die regionalen Behörden Namibias haben sich von unserer Begeisterung anstecken lassen und grünes Licht für unsere landesweiten Aktionen gegeben.

Nun müssen wir verstärkt daran gehen, einen Containerversand zu finden, der uns mit dem Transport der gespendeten Mützen, Kappen und Hüte von Deutschland nach Namibia unterstützt. Auch innerhalb Namibias müssen die Aktionen und der Transport der Mützen sowie Kondome, die ja unbedingt zu unserer Aufklärungskampagne dazu gehören, organisiert werden. Bis Ende des Jahres läuft unsere „Mützen für Afrika“-Aktion noch, dann legen wir in Namibia richtig los.
Neben dem Sammeln von Mützen und weiteren Spenden haben sich inzwischen auch private Spender sowie Firmen gemeldet, die unsere aktive Hilfe für Menschen in Not unterstützen möchten. Und zwar teilweise mit Sachspenden, teilweise durch Geldbeträge. Das uns entgegengebrachte Vertrauen bestärkt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn das Schönste bei unseren Hilfsaktionen ist: Es entstehen keine Verwaltungskosten! Jeder gespendete Betrag kommt genau da an, wo er dringend benötigt wird: bei Menschen, die ohne Hilfe von außen keine Chance haben auf ein selbst bestimmtes Leben in Menschenwürde.
Unser gemeinnütziger Verein „Successity bewegt e.V.“
Um jederzeit transparent arbeiten zu können, haben wir den gemeinnützigen Verein „Successity bewegt e.V.“ mit Sitz in Minden gegründet. Dort, bei Successity.de-Chefin Dr. Kirsten Mennenga laufen alle Fäden zusammen. Und dort stapeln sich in der Garage Kisten und Kartons mit Spenden für unsere Kinder und Familien in Namibia. Dort werden die Anfragen aus aller Welt und unsere Aktivitäten koordiniert.
Ein Spendenkonto wurde eingerichtet und wir haben eine Webseite gebaut und online gestellt, die unter nachstehendem Link zu erreichen ist:
http://namibia.successity.biz/
Nun sind wir neben all den organisatorischen Fragen natürlich auch vor Ort nicht untätig geblieben. So habe ich drei deutsche Lehramtsstudentinnen, die vier Monate in Namibia hospitieren, dafür gewinnen können, an ihren freien Nachmittagen ehrenamtlich mit mir gemeinsam eine Feldstudie im Armenviertel DRC unweit Swakopmunds durchzuführen, in der keine nennenswerten Infrastrukturen existieren.
Es gibt keinen Strom und Trinkwasser kann nur durch Automaten abgezapft werden. Die DRC ist eine der in Namibia häufig anzutreffenden Ansiedlungen von Menschen aus allen Landesteilen und Bevölkerungsgruppen, die ihre Dörfer verlassen haben, um sich in der Nähe von Städten anzusiedeln, in der Hoffnung auf Arbeit. Nur gibt es leider für die wenigsten einen Job und so leben sie in großer Armut und Hoffnungslosigkeit. Der Staat kann sie nicht wirklich versorgen und die Gemeinden stehen etwas hilflos vor der Situation, dass sie diese „wilden“ Siedlungen dulden, aber nicht wissen, wie sie helfen sollen.
In der DRC leben schätzungsweise 2000 – 3000 Menschen ohne die Perspektive auf ein besseres Leben. Nur wenige Kinder besuchen einen Kindergarten oder eine Schule.
Eine Feldstudie im Armenviertel DRC
Im Rahmen unserer Feldstudie wollen wir herausfinden, wie viele Menschen und Familien in etwa in der DRC leben, wie viele Kinder ohne Schule und Kindergarten sind, wie viele allein erziehende Mütter es gibt, wie sie leben und natürlich: Welche Träume und Ziele sie haben.
Mit dieser Grundlage können wir ganz gezielt heraus kristallisieren, in welcher Weise eine nachhaltige Unterstützung sinnvoll und durchführbar ist.
Der Bildungsstand ist im Durchschnitt gesehen sehr niedrig. Viele der allein erziehenden Mütter und ihre Kinder sprechen nur wenig Englisch. Es gibt eine ganze Reihe von Analphabeten. Ohne Ausbildung und ohne Arbeit haben sie keine Hoffnung und keine Perspektive.
Daher möchte ich mit Ihrer und eurer Unterstützung ein auf Nachhaltigkeit basierendes Lebenshilfe-Projekt aufbauen.
Sehr gut wäre es, eine so genannte Brückenschule aufzubauen, in der Kinder ab dem 10. Lebensjahr sowie Jugendliche, die noch keine Schule besucht haben und evtl. auch junge Mütter die Grundlagen wie Lesen, Schreiben, Rechnen erlernen. Gleichzeitig sollte diese Brückenschule Sport und Spaß, theoretisches und praktisches Handwerk einbeziehen. Also Lernen, Arbeiten, Leben – mit einer echten Perspektive auf eine selbst bestimmte Zukunft.
Man könnte Jugendliche z.B. in Schreinerei und Autowerkstatt ausbilden, also Projekte mit ihnen selbst aufbauen, die von der Gesellschaft gebraucht werden. Damit können später vor Ort Möbel etc. gebaut und Autos fachmännisch repariert werden. Mit dem Erlös bzw. Einkommen aus solchen Projekten können weitere Projekte finanziert werden.
Frauen und Mädchen können Handarbeiten, Körbe, Matten und Kunsthandwerk herstellen, das man in einem kleinen Laden verkauft. Der Großteil des Erlöses geht dann an diejenigen, die diese Dinge herstellen. Ein kleiner Teil würde nach und nach die Kosten tragen und mit etwas „Profit“ könnten Materialien eingekauft sowie die Lebensbedingungen der Familien verbessert werden.
Für die Kinder böte eine solche Brückenschule Lernen, Spiel und Spaß. Mit einem guten Angebot im Sport – alle afrikanischen Jungs lieben Fußball! – holen wir Kinder und Jugendliche von der Straße.
Dies sind meine Gedanken zu einem sinnvollen und nachhaltigen Projekt, das nach und nach ausgebaut werden kann. Je nach Bedarf und Anforderungen kann ein solches Lebenshilfe-Projekt sich unter Einbeziehung der Menschen des Dorfes weiter entwickeln.
Neben dem Aufbau einer Brückenschule als erstem praktischem Projekt möchten wir Verantwortung auch für die Familien des Dorfes übernehmen. Also Schulgelder für Kinder bezahlen und ihnen die Grundlagen für den Schulbesuch zur Verfügung stellen: Lehrmaterial, Schulkleidung, Schuhe etc. Allein erziehende Mütter möchte ich besonders unterstützen, da sie es meist sehr schwer haben. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben, mit ihrem Handwerk eigenes Geld zu verdienen, gewinnen sie an Selbstsicherheit und Hoffnung. Frauen, die handwerklich begabt sind, können die anderen darin unterrichten.
In der Brückenschule müssten nicht nur ausgebildete Lehrer unterrichten, sondern auch versierte Handwerker und Frauen mit praktischer Erfahrung sollen einbezogen werden. Anzudenken wäre auch, teilweise mit Praktikanten aus Deutschland zusammen zu arbeiten, die durch Programme wie „Worldwide“ finanziert werden.
Die drei Praktikantinnen, die mich bei der Feldstudie unterstützen, studieren in Deutschland Lehramt und helfen derzeit ehrenamtlich.
Dorfpatenschaften und Mikrokredite
Eine Dorfpatenschaft – die z.B. durch verschiedene Sponsoren oder Spender finanziert werden könnte – wäre wirksam für alle, die dringend auf Hilfe von außen angewiesen sind, bis sie sich aus eigener Kraft (mit einem Anschubs von uns, versteht sich) eine kleine Existenz aufbauen können.
Hier wäre auch das Konzept von Mikrokrediten sehr sinnvoll: Kleinkredite werden für eine bestimmte Dauer zinsfrei zur Verfügung gestellt, um eine Existenz aufzubauen. Nach der Rückzahlung wird dieses Geld wieder neuen Kleinkredit-Nehmern zur Verfügung gestellt. Dieses Prinzip funktioniert sehr gut, wenn man es gut strukturiert und den Frauen, die es annehmen möchten, entsprechende Beratung und Unterstützung zukommen lässt.
Was halten Sie von unseren Zielen und geplanten Projekten? Haben Sie weitere Idee und Anregungen? Möchten Sie uns unterstützen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Gemeinsam können wir viel bewegen und Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden, Hoffnung und eine Perspektive geben. Helfen Sie mit!
Mit frischem Schwung und herzlichen Grüßen aus Namibia
Ihre und Eure
Konny
PS: Das Foto stammt übrigens vom Fotografen Veit Mette aus Bielefeld und wurde uns von Frau Hertz-Eichenrode zugesandt. Herzlichen Dank dafür!
Unsere Mützen-Aktion läuft auf vollen Touren!
Wir sind ganz überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft, die uns seit dem Start der Aktion „Mützen für Afrika“ entgegengebracht wird!
Schon füllt sich das Haus von Kirsten Mennenga in Minden mit Kisten und Kartons – Mützen, Mützen, Mützen!
Ein herzlicher Dank geht an die Spender: Esther Steinkopf aus München, U. Haug aus dem österreichischen Bad Ischl, Frau Völlmecke und Ihre Kollegen der Mineralquellen Wüllner aus Griesheim, Barbara Hertz-Eichenrode aus Berlin, Anja Kaspari aus Oberwesel, Firma Hilger und Kern aus Mannheim, die Firma Fibrisol-Muscalla aus Viernheim, Stefanie Berg und die Conosco-Belegschaft sowie Birgit Scharnowski-Huda aus Adelebsen.
Unser ganz besonderer Dank geht an Andrea Steubesand aus Köln, die mit ihrem krebskranken Mann eine schwere Zeit durchsteht und dennoch durch ihre Spende namibischen Kinder in Not hilft: http://www.18000-mal-hoffnung.de
Es gibt inzwischen eine Sammelstelle für den Mühlenkreis: Öffentlichkeitszentrum der Diakonie, Kleiner Domhof 23, 32427 Minden.
Die Successity-Moderatorin Susanne Hagedorn hat jüngst auf dem Marktplatz im norddeutschen Borken eine Sammelaktion gestartet und etliche Mützen für Afrika gesammelt. Und natürlich 1001 Frage beantworten müssen, warum – wieso – wofür Mützen in Afrika helfen können. Danke Susanne!
Rund um den Erdball setzen sich Menschen für unsere Mützen-Aktion ein, es ist kaum zu glauben: Engagierte Menschen aus Europa, Australien und USA stehen gemeinsam dafür ein, Kinder in Namibia zu unterstützen. Ich kann nur sagen: Ich freue mich riesig, dass Sie uns alle helfen, zu helfen!
Prominente Unterstützer
Die ersten prominenten Unterstützer haben sich gemeldet. Aus Deutschland sind bisher dabei: Hermann Scherer (Autor), Gundula Gause (ZDF), Sabine Asgodom, die Schauspieler Ron Matz und Raphael Vogt (Schauspieler). Letzterer hat auch Mützen für Afrika gesandt.
Auch in Namibia haben wir bereits zwei Prominente in unsrer Boot gegen AIDS geholt: Den Gouverneur der Erongo-Region Samuel Nuujoma (nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Staatspräsidenten) sowie den Opernstar Deon the Diva.
Schon bald kann man alle Neuigkeiten auch auf einer eigenen Webseite für unsere Charity-Aktionen nachlesen. Die Webadresse gebe ich demnächst hier bekannt, sobald die Seite fertig gebaut ist. Dank Philip Wette wird sie richtig klasse!
Gemeinnütziger Verein
Ob der großen Resonanz hat sich das Team von Successity dazu entschlossen, einen Gemeinnützigen Verein zu gründen und ein entsprechendes Spendenkonto einzurichten. Denn nicht nur Sachspenden, sondern auch finanzielle Unterstützung wurde uns angeboten und damit alle Spenden auch genau dort ankommen, wo sie benötigt werden – nämlich bei Menschen in Not – wird der Verein „Successity Bewegt“ für stetige Transparenz sorgen.
Die aktuellen Aktionen sind auch zu verfolgen unter:
http://www.successity.biz/mods/forum/forum.php?ph_show=threads&ph_id=173
Bitte melden Sie sich dazu kostenlos bei Successity an, so dass Sie alle Informationen abrufen können.

Michael und Anna Schüchen waren jüngst zu Besuch bei mir in Swakopmund, nachdem sie von unserer Mützen-Aktion gehört hatten. Gemeinsam besuchten wir das Armenviertel DRC (Democratic Resettlement Community) ca. 10 km außerhalb Swakopmunds. In der DRC gibt es keinen Strom, Wasser kann nur gegen Barzahlung aus Automaten entnommen werden. Schätzungsweise 2000 Menschen leben hier ohne nennenswerte Infrastruktur in einfachen Hütten aus Blech und Pappkartons. Es gibt keine Schule für die Kinder, keine Arbeit für die Erwachsenen. Hier würden wir sehr gerne aktiv, um diesen Menschen den Weg in eine bessere Perspektive zu eröffnen.
Michael Schüchen hat Fotos aus der DRC online gestellt:
http://www.michael-schuechen.de/temp_k_v_schmettau/fotos.html
Zu guter Letzt für heute hier nochmals die Anschrift von Successity-Chefin Kirsten Mennenga, an die Mützenspenden gesandt werden können:
Dr. Kirsten Mennenga
Aktion “Mützen für Afrika“
Am Kohlgraben 75
32429 Minden, Deutschland
In den nächsten Tagen bin ich wieder in Okahandja und Karibib unterwegs, um Spenden zu übergeben. Ich melde mich anschließend mit einem aktuellen Bericht.
Herzliche Grüße aus Swakopmund und nochmals meinen herzlichen Dank an alle Unterstützer!
Ihre und eure
Konny von Schmettau
Haben Sie noch irgendwo in Ihrem Schrank eine alte Mütze oder einen alten Hut? Dann lesen Sie bitte weiter, denn mit dieser Mütze können Sie helfen, Menschenleben zu retten…

Im Zeitalter von AIDS ist es von immenser Wichtigkeit, die Aufklärung der Bevölkerung zu fördern. Bei uns in Deutschland klappt das gut, aber in Namibia und vielen anderen Ländern Afrikas ist AIDS/HIV leider immer noch ein großes Tabu-Thema. Darum muss man sich ständig etwas Neues einfallen lassen, um vor allem die Jugendlichen als Gefahrengruppe Nummer 1 aktiv in den Gedanken Verhütung und Schutz vor AIDS und Geschlechtskrankheiten einzubinden.
Lesen Sie heute meinen Tagebuch-Eintrag als Pressemitteilung:
Eine ganz besondere Idee hatte Konny von Schmettau, die in Namibia lebende und sozial engagierte Inhaberin der Presseagentur Hippos Press Agency CC (www.hippos.de).
Zusammen mit Dr. Kirsten Mennenga, der Gründerin des Business-Netzwerkes www.successity.de hat sie eine Pro-Kondom-Aufklärung für Jugendliche in Namibia unter dem Motto “Mützen für Afrika” ins Leben gerufen hat, die ihresgleichen sucht.
Mützen und Kondome gegen AIDS
Hintergrund dieser Aktion ist, dass Kinder und Jugendliche speziell in Namibia Kopfschmuck lieben - egal ob Base cap, Wollmütze, Tirolerhut oder Zylinder, sie sind ganz verrückt nach Kopfbedeckungen jeder Art. Aus dieser Vorliebe entstand die Botschaft der Aktion: “So wie die Mütze euren Kopf vor Sommersonne und Winterkälte schützt, so schützt ein Kondom euch vor Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft.” Ziel der Aktion ist es, so vielen Kindern und Jugendlichen wie möglich eine Mütze mit genau diesen Worten und einem Kondom zu überreichen, als Erinnerung daran, wie wichtig der Schutz vor AIDS und Geschlechtskrankheiten ist.
“Mützen für Afrika” - Unter diesem Motto startet nun deutschlandweit eine Sammelaktion, bei der auch Sie, liebe Leser, helfen können - mit geringem Aufwand und großer Wirkung!
Wie Sie dabei helfen können? Ganz einfach - mit einer Mütze!
Bestimmt haben auch Sie noch eine Kappe, eine Kindermütze, einen alten Hut vom Opa oder irgend eine x-beliebige Kopfbedeckung im Schrank herumliegen, die sie nicht mehr brauchen.
Oder Sie sind in einem Unternehmen oder einem Verein, wo zu Werbezwecken stets ein paar Base caps parat liegen?
Sammeln Sie mit, in Ihrem eigenen Kleiderschrank, bei Nachbarn, Kollegen, Freunden, Verwandten und Bekannten, und schicken Sie einfach alles, was auf den Kopf passt, an die Gründerin von www.successity.de :
Dr. Kirsten Mennenga
Aktion “Mützen für Afrika“
Am Kohlgraben 75
32429 Minden, Deutschland
Dort werden Ihre Mützen und Hüte gesammelt und per Flugzeug nach Namibia geschickt, denn Mützen und Hüte schützen vor Hitze und Kälte, sind in Afrika absolut beliebt und dienen als wunderbares Symbol für diese Pro-Kondom-Aufklärung! Mit dem Effekt, dass jeder, der eine Kopfbedeckung aufsetzt, die Assoziation zum Schutz vor AIDS damit verknüpft.
Machen Sie mit und unterstützen Sie diese großartige Aktion mit einem einfachen Blick in Ihren Kleiderschrank!
Weitere Infos zu dieser Aktion finden Sie unter www.successity.de und im Charity-Blog von Konny von Schmettau: http://www.successity.biz/successityblog/
Wir freuen uns über jede Unterstützung! Sei es, indem Sie selbst eine Kopfbedeckung spenden oder welche sammeln oder indem Sie unseren Aufruf veröffentlichen. – Jede Unterstützung ist willkommen und bewegt Gutes.
Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau